Ein kleiner Einblick in mein Auslandsjahr 06/07 in Sisters, OR, USA

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Auf Wiedersehen Oktober…

…November ich komme. Monat 2 ist bereits um. Die Zeit rast. Und die staendig neuen Erfahrungen und Eindruecke nehmen kein Ende. Sie begegnen mir noch immer jeden Tag.

Mittlerweile ist schon ein grosser Teil des ersten Trimesters vorueber, das Schulleben hat sich zum gewoehnlichen Alltag verwandelt. Denkt man!

Doch dem ist nicht so. Andauernd stehen neue Ereignisse bevor, die mein neues Leben bereichern. Homecoming ist mittlerweile auch schon vergangen. Es war eine komplette SpiritWeek, in der man sich jeden Tag nach einem bestimmten Motto anziehen sollte. Die Woche abgeschlossen mit dem letzten Heimspiel des Footballteams und einer riesen Party in der Schule. Ich glaube ich habe den SchoolSpirit noch nie so sehr gespuert als in dieser Woche. Diese Zeit war fuer mich auch ein Zeichen, dass ich nun endgueltig in der Schulgemeinschaft aufgenommen wurde.

Das Wetter beginnt sich vom sommerlichen Herbst in einen kalten Winter zu veraendern. Da sind morgens -12 grad Celsius keine Seltenheit mehr.

Auch Halloween ist mittlerweile schon vorueber. Es ist schon fast beaengstigend wie verrueckt die Leute hier nach Halloween sind. Wenn man durch die Strassen laeuft findet man nahezu kein Fenster, in dem nicht mindestens 1 Totenkopf oder Skelett haengt. Diese Zeit gibt einem ein richtiges amerikanisches Feeling.

Jetzt ist schon die erste Zeit meines Auslandsjahres vorueber, und ich kann bereits sagen, dass mich meine bisherigen Erfahrungen ein ganzes Stueck weiter gebracht haben.

Meine Anfangszeit, inklusive kleineren Startschwierigkeiten ist nun vergangen, das amerikanische Leben mit all seinen Erfahrungen und Unterschieden zum deutschen gewohnten Leben hat mittlerweile seinen Platz in mir eingenommen. Somit kann ich nun mein neues Leben in vollen Zuegen geniessen, die Erfahrungen der amerikanischen Kultur, des amerikanischen Lebens, der Sprache und vor allem der eigenen Grenzen komplett auf mich einwirken lassen, um mein ICH zu formen, denn dies ist die Beste Zeit um sich selbst kennenzulernen, die Zeit in der man sowohl mit Problemen als auch mit unbekannten und unangenehmen Situationen komplett auf sich alleine gestellt ist.

Und die Zeit rast...

2.11.06 01:25


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The first part...

...is almost over. Man koennte denken ich bin erst 73 Tage von 10 Monaten weg. Man kann auch denken ich bin erst gute 2 Monate weg, aber mein Kopf sagt mir, es ist schon fast ein viertel meines Auslandsjahres um. Am Mittwoch ist es bereits soweit, das erste Viertel meines Aufenthaltes hier ist vergangen. Naechste Woche stehen die Finals fuer mein erstes Trimester hier an, welches dann schon vorueber sein wird. Und zwar wie im Flug. Wenn ich mich zurueckerinnere, wie sehr ich diese Schule in meiner ersten Woche gehasst habe, und wie sehr ich sie mittlerweile liebe, geht mir jeder Schultag hier nochmals einzeln durch den Kopf. Und die Zeiten haben sich geaendert. Am Anfang kennt man niemanden, man kann seine Klassenraeume nicht finden, weil man sich ganz einfach nicht auskennt, und fragen will man auch nicht immer, weil man Angst hat, Fehler beim Sprechen zu machen. Mittlerweile weiss ich, dass diese Gedanken einfach schwachsinnig waren, es ist voellig normal, sich in einer neuen Umgebung nicht sofort zurecht zu finden. Und die Angst vor der neuen Sprache ist auch sinnlos, weil jeder weiss, dass DU der Auslandsschueler bist, und dir somit einfach jeder gerne weiterhilft und deine sprachlichen Fehler korrigiert. Und mittlerweile ist meine Schulzeit hier zu meiner besten Zeit ueberhaupt geworden. Man kennt sich aus, lernt jeden Tag neue Leute kennen, und hat einen riesen Spass daran, zusammen im Unterricht zu sitzen und voneinander zu lernen. Es gibt eben unendlich viele Dinge, die man jeden Tag ueber den anderen lernt, und somit sein gegenseitiges Verstaendnis und Vertrauen gewinnt. Es gibt naemlich nichts schoeneres als neue Freundschaften zu knuepfen, die hoffentlich eine Ewigkeit halten werden.

Homecoming ist mittlerweile vorueber, Halloween ebenso, und Thanksgiving steht vor der Tuer. Es wird den klassischen Turkey(Truthahn) geben, umgeben von mehreren Gaengen anderer Speisen. Es wird wohl ein grosses Fest bei uns zu Hause sein, einige Freunde werden vorbeikommen, um gemeinsam eine schoene Zeit verbringen zu koennen. Wieder ein kulturelles Ereignis, dass mich noch mehr in meine neue amerikanische Umgebung integriert, und das Miteinander in meiner Familie staerkt.

So durchlebt man hier Tag fuer Tag neue Ereignisse und Eindruecke, und hat jede Menge Spass miteinander, was man durch das mittlerweile vorhandene Vertauen und Verstaendnis im Ruecken wirklich geniessen kann. Das alles macht mein Leben hier so eindrucksvoll, ereignisreich, und vor allem macht es mich neugierig, auf das was noch bevorsteht, was als naechstes kommt. Es ist einfach ein wunderbares Gefuehl zu wissen, dass man wahrscheinlich gerade eine der besten Zeiten in seinem Leben durchlebt, sie mit seiner neuen Familie und Umgebung teilen kann, und dennoch ein Teil seines neuen Lebens mit seiner Heimat Deutschland teilt.

11.11.06 01:06





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