Ein kleiner Einblick in mein Auslandsjahr 06/07 in Sisters, OR, USA

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Major Tom hatte recht...

...der Countdown laeuft. Noch nicht mal mehr 90 Tage, und ich muss mein Leben hier verlassen. In genau 89 Tagen heisst es dann wieder ab in den Flieger, nach Portland und dann heim. Mittlerweile kommen wieder Gefuehle auf, die mir zwar schon etwas bekannt sind, die jetzt aber doch in einer unterschiedlichen Form auftreten. Die Bedetung ist trotzdem immernoch fast die gleiche. Abschied, raus aus dem Gewohnten, reins ins "Neue". Doch eine gewisse Unsicherheit ist auch dabei. Wird das "Neue" wirklich neu sein, oder wird es so sein wie das alte "Neue" war? Ja richtig, Verwirrung ist mit im Spiel, man ist sich nicht sicher was auf einen zukommen wird, gravierende Unterschiede oder derselbe triste Alltag? Doch eines ist klar, und das haben diese Gefuehle gemeinsam mit den Gefuehlen beovr ich Deutschland verlassen habe, irgendwie wird man sein zu Hause vermissen. Und mein zu Hause ist mittlerweile hier. Was wird aus dem Leben, dass ich hier gelebt habe? Da kommt die Unsicherheit wieder zum Vorschein. Was wenn ich dieses Leben hier nicht verlieren will, gleichzeitig aber auch wissen will wie mein "altes" Leben nun ausschaut? Diese Gefuehle koennen manchmal ganz schoen verwirrend sein, trotzdem geben sie einem ein sicheres Gefuehl, weil man schon einmal durch musste, und man weiss man hat es gemeistert und vor allem hatte es einen ueberragenden Ausgang. Somit bleibt einfach nichts besseres als das Bestmoeglichste aus der sehr kurzen vervleibenden Zeit zu machen.

Deshalb bin ich auch grad mal wieder vom Urlaub zurueck. Palm Springs und Los Angeles waren angesagt. Ich habe die Region gesehen, wo so ziemlich das meiste Geld der Amerikanern verborgen liegt. Es war einfach ein genialer Urlaub, auch wenns ab und zu ziemlich schwer war, sich auch nur Kaugummi zu leisten. Aber naja, es war auf jedenfall eine Erfahrung wert. Genauso wie Los Angeles, so ziemlich jeder hat es schon einmal im Fernsehen gesehen, Walk of Fame, Berverly Hills, Hollywood, die Filmstudios.......man kann sich allerdings nicht vorstellen wie unterscheidlich es in Realitaet ausschaut. Und nach einer Tour durch die Hollywood Filmstudios wird einem dann auch erstmal bewusst wie sehr man in Filmen doch verarscht wird....Einfach alles ist gefaelscht...Aber naja, war sehr interessant, diese amerikanische Gesellschaft zu sehen...

Ferien sind jetzt auch schon fast wieder um, jetzt geht es noch ein paar mal Snowboarden, dann gehts wieder rein in den Schulalltag, und vor allem gehts dann auch endlich so richtig rein in die Saison mit dem Tennisteam.

Nuja, dann werd ich jetzt mal schauen, wie sich die letzten 3 Monate hier entwickeln, mal sehen was es noch alles zu erleben gibt, denn bald ist es soweit und es heisst Abschied nehmen, und das kann man nicht bis auf den allerletzen Tag hinausziehen. Cya guys soon...

27.3.07 22:52


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Es gibt einfach nichts schoeneres...

...als die Zeit die ich hier gerade erlebe. Mittlerweile stellt man an sich selbst schon einige groessere Veranederungen fest, seit man von zu Hause weg ist. 6 Monate sind jetzt schon um...Ein halbes Jahr...Da hat man nur noch 2 Monate hier zum geniessen, dann muss man schon wieder anfangen Tschau zu sagen. Zu seiner neuen Umgebung, zu seiner neuen Kultur, seiner Familie, und das mit Abstand schwerste aber zu seinen Freunden. Man will diese Dinge einfach nie wieder missen muessen, und doch, es wird einem genommen. Im Bruchteil einer Sekunde, und alles was man die letzten 10 Monate geliebt, begeistert und erlebt hat, ist vergangen. Da bleibt einem im Moment einfach nur die Moeglichkeit nochmal das Beste aus seiner Zeit rauszuholen, nochmal so richtig zu leben...

Gerade erst komme ich von einer Woche Florida zurueck. Es war eine der mit Abstand besten Wochen meines Lebens. Leute von jedem Teil unserer Welt hat man getroffen, und als Freunde ins Herz geschlossen. Wir hatten alle so viel Spass miteinenader, man kann und will einen einfach nicht mehr vergessen. Das Wetter in Florida war zwar nicht das Beste, aber es hat einigermassen mitgespielt. Allerdings alles was wir erlebt haben macht das wieder wett.

Mittlerweile ist auch schon fast das 2. Trimester vorueber. 1 Woche noch uebrig, Finals-Days, und das wars dann schon. Und schon steht das letzte Drittel meines Auslandsjahres an. Und dieses wird wahrscheinlich das schnellste von allen werden. Denn jeden Tag steht Training mit dem Tennisteam an, in den Ferien dann zur Abwechslung mal wieder Urlaub, Palm Springs ( im Sueden Kaliforniens ) und schon bald beginnt auch die "Graduation"-Vorbereitung. Somit bleibt nicht allzu viel Zeit um andere Dinge zu tun, die Wochenenden werden wohl aufm Berg verbracht, Snowboarden, und dann wird die Zeit wohl einfach nur verfliegen.

Aber naja, ich leb mich hier jetzt einfach noch so richtig aus, zum so schnell herankommenden Ende, nehme so viele Erfahrungen mit wie nur moeglich, und schaue einfach nur den Veraenderungen durch die man geht, mit sehr gutem Gewissen hinterher.

Und was mich immernoch sehr verwundert ist, dass man einfach zu keinem Zeitpunkt daran zweifelt, dass es das richtige war sich fuer ein Auslandsjahr zu entscheiden. Wahrscheinlich eine der Besten, wenn nicht sogar die Beste Entscheidung, die ich jemals getroffen habe.

24.2.07 05:17


2007...

...ich komme. Mein neues Jahr hier in den Staaten hat sehr gut angefangen. Silvester war gleich mal das komplette Gegenteil vom deutschen Silvester. Ich war im Skigebiet, "New Years Party". Um 11 waren alle schon gegangen. Von wegen irgendeinen Countdown runterzaehlen.....is nich...ein Glas Sekt um 12...vergisses. Und von wegen Raketen oder so.....Ist in Oregon verboten. Noch nicht mal "Happy New Year"- wuneschen is drin. So freundlich die Amerikaner auch sind. Aber naja, auch das war eine Erfahrung wert. People don't really care. Und Zeit spielt fuer mich hier sowieso keine Rolle mehr. Denn sie vergeht und vergeht und.....vergeht. Absolut keine Kontrolle. Man merkt es immer wieder. War mein Auslandsjahr letzten Sommer doch noch so fern, mittlerweile ist die erste Haelfte ziemlich um, und wir sind schon im Jahr meiner Rueckkehr angelangt. Jagt mir aber auch ein bisschen Angst ein, dran zu denken, dass man diese liebgewonnene Umgebung und vor allem die ans Herz gewachsenen Menschen verlassen muss. Und vor allem, wieder deutsch zu sprechen wird nicht so einfach wie manch einer vielleicht denken mag. Aber sehen wir alles mal positiv. Ich hab noch ne ganze Haelfte meines Auslandsjahres uebrig. Noch 5 Monate, um neue Leute kennen zu lernen, um erfahrungen zu sammeln und Dinge zu erleben, die mich jedesmal ein Stueck weiter bringen, mich selbststaendiger machen und mir vor allem Vertrauen zur Realitaet geben.

Und vor allem die naechsten 2 Monate werden wieder wie im Flug vergehen. Denn im Februar steht Florida an. Die wochenenden verbring ich groesstenteils mit Snowboarden, denn meine Hand ist wieder komplett geheilt, und die Snowboardsaison geht bis mindestens Ende April/Anfang MAi, wahrscheins en ganzes Stueck laenger. Und Ende Februar beginnt dan auch schon die Tennissaison. Das heisst dann jeden Tag Training. Die Meisterschaften sind ende April, Anfang Mai.

Und dann wirds schon hoechste Zeit sich von dem Leben hier wieder loszuloesen, um nicht vom altbekannten Alltag in Deutschland voellig ueberrolt zu werden.

Wie man sieht ist hier andauernd etwas anderes am Start, was somit dazu beitraegt, dass man die Kontrolle ueber die Zeit total verloren hat.

So far, we gotta look forward, to enjoy the rest of my stay, and don't be just a wet blanket.  

21.1.07 21:41


Merry Christmas...

Frohe Weihnachten an alle...Mittlerweile ist auch schon Dezember vorueber...In anderen Worten: 4 Monate, oder: schon fast die Haelfte...

Nachdem ich mir dann anfang Dezember mein Handgelenk gebrochen hatte (ja, es war das linke) blieb mir nichts anderes uebrig als ganz gelassen meinem Schulalltag nachzugehen. Mittlerweile hat man sich im 2. Trimester vollkommen zurecht gefunden. Meine Klassen wurden haerter, aber es ist zu meistern. Und zu Ferienbeginn sind wir dann auch gleich aufgebrochen, um einen kleinen Urlaub bei der Familie meiner Gastfamilie zu machen. Kalifornien. Es war geil. Die ganzen neuen Leute die man kennen gelernt hat, und natuerlich die Landschaft. 10 Minuten mit dem Auto zum Strand.

Weihnachten war grossartig. Jeden Abend ne andere Weihnachtsparty bei jemandem aus der Familie, Essen bis zum abwinken, und Geschenke bis zum Umfallen. Und endlich hab ich Jessica getroffen, eine weitere Schwester. Nach diesem unglaublich genialen Weihnachtsfest in Kalifornien gings dann wieder heim nach Oregon.

Dieser Monat ist geradezu vorbeigeflogen. Nun sind 4 Monate um, und ich kann einfach nicht begreifen wie schnell die Zeit hier vergeht. Im Januar steht schon wieder ein Wochenende an der Kueste Oregons bevor, und im Februar gehts dann auch schon ne Woche nach Florida. Ich wuensche mir, man koennte die Zeit anhalten, um diese grossartigen Ereignisse laenger geniessen zu koennen. Doch die Zeit kennt keine Gnade. So lebt man sich hier durch die Zeit, und versucht so viel wie moeglich von den zahlreichen Eindruecken hier aufzunehmen. Denn jeder einzelne bringt einen einen kleinen Schritt weiter, und das ist es, was am Ende die Veraenderung ausmacht.

Nun wuensche ich noch jedem ein paar schoene freie Tage, und vor allem einen guten Rutsch ins Jahr 2007, indem ich ja wieder in Deutschland anzutreffen sein werde.

29.12.06 23:46


3 Monate sind um...

...das sind mittlerweile schon 93 Tage. Thanksgiving ist nun auch schon vorueber. Es war ein sehr schoenes, kulturells Erlebnis fuer mich. Nachdem alle Gaeste hier waren, wir waren um die 10 Leute, ging es an den 13kg Truthahn. Es war ein unglaublich grosses Essen, und ein unglaublich schoenes kulturelles Erlebnis das ich hier erfahren durfte. In dieser Thanksgiving-Woche gab es kein anderes Gespraechsthema in den Strassen ausser Thanksgiving, wo man geht und steht hoerte man nur "Happy Thanksgiving", "Happy Holidays", usw... Es war grossartig diese Zeit erleben zu duerfen.

Nun hat auch mein 2. Trimester hier an meiner HighSchool begonnen. Das erste habe ich mit guten Leistungen abgeschlossen. Und nun ist auch schon fast wieder die erste Woche des neuen Trimesters vorueber. Es war ein vollkommen neues Erlebnis fuer mich, denn mittlerweile hat mich auf der Schule jeder schon mal gesehen, die meisten wissen auch dass ich der deutsche Auslandschueler bin. Somit wurde ich in meinen neuen Klassen von allen mit offenen Herzen und Interesse an meiner Kultur empfangen. Es war eine grossartige erste Woche. So viele neue Leute, die man jeden Tag kennenlernt. Man hatte sie alle schon vorher einmal gesehen, aber nun hat man Tag fuer Tag mit ihnen zu tun, unterhaelt sich mal ueber dies, mal ueber das, und macht so jeden Tag neue Freundschaften, einige kleinere, aber auch bereits etwas bessere Freundschaften, und das nach nur 1 Woche. Das denke ich macht deutlich wie hilfsbereit, freundlich und interessiert man hier an seinen Mitschuelern ist. Und vor allem geben mir die neuen Leute alle den Beweis, dass ich mich mittlerweile komplett in der englischen Sprache zurecht gefunden habe, alle grossen und auch fast alle kleineren Missverstaendnisse vorueber sind.

Mittlerweile hat sich mein Gehrin so auf die neue Sprache eingestellt, da ist es keine Seltenheit mehr, dass man in englisch traeumt. Man wacht morgens auf, und erinnert sich an seine traeume in Englisch. Ja, das ist ein komisches, anfangs verwirrendes, bei den ersten Malen sogar ein unangenehmes Gefuehl. Man traeumt in Englisch, obwohl man doch gar nicht fliessend spricht?! Ebenso ist das Gefuehl komisch, dass man merkt man vergisst einige deutsche Woerter, deutsch sprechen faellt mittlerweile nicht mal mehr so leicht. Jedesmal wenn ich deutsch rede, sei es am Telefon, sei es nur in Emails, muss man sich hin und wieder die Saetze genau ueberlegen bevor man losredet, es koennte peinlich werden, wenn man seine Muttersprache nicht mehr wirklich beherrscht(sogar mein pfaelzisch faellt nicht mehr wirklich leicht) Nun ist man nicht mehr so vertraut mit seiner Muttersprache, und die ein oder anderen stolperer in Englisch kann man auch nit verhindern. Welche Sprache spricht man denn jetzt? Das ist was im Moment in meinem Kopf vorgeht, ein Mischmasch von 2 Sprachen, eine die man langsam aber sicher beginnt zu vergessen, die andere die man irgendwie fliessend, aber eben doch nicht fehlerfrei, die ganze Zeit benutzt.

Das gibt mir zwar ein komisches Gefuehl, jedoch bringt es mir auch den Beweis, dass ich mittlerweile schon komplett in der englischen Sprache drin bin, und sich auch mein Gehirn darauf einstellt, Tag fuer Tag, immer mehr.

Man muss den richtigen Weg finden, sei es in sprachlicher, kultureller oder auch persoenlicher Hinsicht, und das ist es, was mir zu Hause in der Schule kein Lehrer oder Schulbuch, weder meine Familie noch meine Freunde  geben koennen. Das ist es, was man erleben, am eigenen Leib erfahren und spueren muss, um seinen eigenen Weg finden zu koennen, der einem durchs Leben hilft. Den Weg zwischen Altvertrautem und total Neuem, der Weg durch gute und schlechte Zeiten, durch neue Erlebnisse und Erfahrungen, und vor allem muss man sein eigenes ICH erkennen, wie man mit guten und schlechten Dingen umgeht, wo seine eigenen Grenzen liegen, und man muss lernen, wie man mit alledem, komplett auf sich alleine gestellt, fertig wird.

So sind es teilweise nur kleinste Entscheidungen, die dir den Kopf zerreissen, weil du sie nie treffen musstest, und nun alles von dir selbst abhaengt. Und das alles wird man wohl nie zu Hause erfahren koennen, in seiner vertrauten Umgebung und seinem bekannten Umfeld, da man einfach ein Grossteil der Verantwortung nicht auf sich alleine nehmen muss.

1.12.06 07:20


The first part...

...is almost over. Man koennte denken ich bin erst 73 Tage von 10 Monaten weg. Man kann auch denken ich bin erst gute 2 Monate weg, aber mein Kopf sagt mir, es ist schon fast ein viertel meines Auslandsjahres um. Am Mittwoch ist es bereits soweit, das erste Viertel meines Aufenthaltes hier ist vergangen. Naechste Woche stehen die Finals fuer mein erstes Trimester hier an, welches dann schon vorueber sein wird. Und zwar wie im Flug. Wenn ich mich zurueckerinnere, wie sehr ich diese Schule in meiner ersten Woche gehasst habe, und wie sehr ich sie mittlerweile liebe, geht mir jeder Schultag hier nochmals einzeln durch den Kopf. Und die Zeiten haben sich geaendert. Am Anfang kennt man niemanden, man kann seine Klassenraeume nicht finden, weil man sich ganz einfach nicht auskennt, und fragen will man auch nicht immer, weil man Angst hat, Fehler beim Sprechen zu machen. Mittlerweile weiss ich, dass diese Gedanken einfach schwachsinnig waren, es ist voellig normal, sich in einer neuen Umgebung nicht sofort zurecht zu finden. Und die Angst vor der neuen Sprache ist auch sinnlos, weil jeder weiss, dass DU der Auslandsschueler bist, und dir somit einfach jeder gerne weiterhilft und deine sprachlichen Fehler korrigiert. Und mittlerweile ist meine Schulzeit hier zu meiner besten Zeit ueberhaupt geworden. Man kennt sich aus, lernt jeden Tag neue Leute kennen, und hat einen riesen Spass daran, zusammen im Unterricht zu sitzen und voneinander zu lernen. Es gibt eben unendlich viele Dinge, die man jeden Tag ueber den anderen lernt, und somit sein gegenseitiges Verstaendnis und Vertrauen gewinnt. Es gibt naemlich nichts schoeneres als neue Freundschaften zu knuepfen, die hoffentlich eine Ewigkeit halten werden.

Homecoming ist mittlerweile vorueber, Halloween ebenso, und Thanksgiving steht vor der Tuer. Es wird den klassischen Turkey(Truthahn) geben, umgeben von mehreren Gaengen anderer Speisen. Es wird wohl ein grosses Fest bei uns zu Hause sein, einige Freunde werden vorbeikommen, um gemeinsam eine schoene Zeit verbringen zu koennen. Wieder ein kulturelles Ereignis, dass mich noch mehr in meine neue amerikanische Umgebung integriert, und das Miteinander in meiner Familie staerkt.

So durchlebt man hier Tag fuer Tag neue Ereignisse und Eindruecke, und hat jede Menge Spass miteinander, was man durch das mittlerweile vorhandene Vertauen und Verstaendnis im Ruecken wirklich geniessen kann. Das alles macht mein Leben hier so eindrucksvoll, ereignisreich, und vor allem macht es mich neugierig, auf das was noch bevorsteht, was als naechstes kommt. Es ist einfach ein wunderbares Gefuehl zu wissen, dass man wahrscheinlich gerade eine der besten Zeiten in seinem Leben durchlebt, sie mit seiner neuen Familie und Umgebung teilen kann, und dennoch ein Teil seines neuen Lebens mit seiner Heimat Deutschland teilt.

11.11.06 01:06


Auf Wiedersehen Oktober…

…November ich komme. Monat 2 ist bereits um. Die Zeit rast. Und die staendig neuen Erfahrungen und Eindruecke nehmen kein Ende. Sie begegnen mir noch immer jeden Tag.

Mittlerweile ist schon ein grosser Teil des ersten Trimesters vorueber, das Schulleben hat sich zum gewoehnlichen Alltag verwandelt. Denkt man!

Doch dem ist nicht so. Andauernd stehen neue Ereignisse bevor, die mein neues Leben bereichern. Homecoming ist mittlerweile auch schon vergangen. Es war eine komplette SpiritWeek, in der man sich jeden Tag nach einem bestimmten Motto anziehen sollte. Die Woche abgeschlossen mit dem letzten Heimspiel des Footballteams und einer riesen Party in der Schule. Ich glaube ich habe den SchoolSpirit noch nie so sehr gespuert als in dieser Woche. Diese Zeit war fuer mich auch ein Zeichen, dass ich nun endgueltig in der Schulgemeinschaft aufgenommen wurde.

Das Wetter beginnt sich vom sommerlichen Herbst in einen kalten Winter zu veraendern. Da sind morgens -12 grad Celsius keine Seltenheit mehr.

Auch Halloween ist mittlerweile schon vorueber. Es ist schon fast beaengstigend wie verrueckt die Leute hier nach Halloween sind. Wenn man durch die Strassen laeuft findet man nahezu kein Fenster, in dem nicht mindestens 1 Totenkopf oder Skelett haengt. Diese Zeit gibt einem ein richtiges amerikanisches Feeling.

Jetzt ist schon die erste Zeit meines Auslandsjahres vorueber, und ich kann bereits sagen, dass mich meine bisherigen Erfahrungen ein ganzes Stueck weiter gebracht haben.

Meine Anfangszeit, inklusive kleineren Startschwierigkeiten ist nun vergangen, das amerikanische Leben mit all seinen Erfahrungen und Unterschieden zum deutschen gewohnten Leben hat mittlerweile seinen Platz in mir eingenommen. Somit kann ich nun mein neues Leben in vollen Zuegen geniessen, die Erfahrungen der amerikanischen Kultur, des amerikanischen Lebens, der Sprache und vor allem der eigenen Grenzen komplett auf mich einwirken lassen, um mein ICH zu formen, denn dies ist die Beste Zeit um sich selbst kennenzulernen, die Zeit in der man sowohl mit Problemen als auch mit unbekannten und unangenehmen Situationen komplett auf sich alleine gestellt ist.

Und die Zeit rast...

2.11.06 01:25


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