Ein kleiner Einblick in mein Auslandsjahr 06/07 in Sisters, OR, USA

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Der Vergangenheit auf der Spur...

Back home in Sisters. Einiges hat sich veraendert, vieles ist noch das gleiche. Mein zweiter Aufenthalt nach meinem Auslandsjahr neigt sich so langsam dem Ende zu. 2 Wochen voller Erkenntnisse sind fast vorueber. Was hat sich veraendert? Oregon lebt noch, die Schule steht noch. Allerdings gefuellt mit neuen fremden Leuten. Die meisten meiner High School Zeit sind mittlerweile irgendwo aufm College, beim Bund oder sonst irgendwo fern von Sisters. Ein kleiner aber beudeutungsvoller Teil hat sein Senior Year an der High School angetreten. Nicht mehr lange also, bis  die mir Bekannten von hier verschwinden. Ganz nebenbei waechst Sisters ins Unermessliche. Ein neues Gebaeude fuer den Supermarkt, ein zweiter Supermarkt im alten. Eine kleine Mall, ein zusaetzlicher Trailerpark und eine 200 Millionen Dollar Ranch vorm Ort, und das alles ganz ohne steigende Einwohnerzahlen und einer Wirtschaftslage in Central Oregon die so manch ein Unternehmen zu Grunde gehen laesst. Sisters schlaeft also nicht, macht Fortschritte, die Atmosphaere ist allerdings immernoch die gleiche. Umgeben von abgebrannten Waldflaechen und den 3 Hausbergen riecht es noch gleich, das Wetter hat sich nicht veraendert und die Leute sind noch so freundlich wie ich es vor 2 Jahren erfahren durfte. Zu Hause ist alles immernoch beim Alten, Mom und Dad staendig am Arbeiten und der Rest an der Uni oder sonstwo arbeiten.

Doch mein altes Leben schlaeft nicht. Bleibt die Umgebung wohl noch lange Zeit die gleiche, wirds wohl doch nie wieder so sein wie es war. Bald sind alle Bekannten Gesichter hier weg. Und dann wars das, dann wird mein uebliches Tun hier nicht mehr sein. Ist dies zwar mit Sicherheit nicht mein letzter Aufenthalt hier in Sisters, wird wohl einige Zeit hier in den Staaten sich ueber das ganze Land verteilen. Und genau dieser Gedanke laesst mich auf das Aufgebaute hier drueben so stolz sein. Sehr klein angefangen wird sich alles ins ewig Weite ausdehnen, ohne den Ursprung zu verlieren. Mit den richtigen Wurzeln kann man somit sehr weit reichen. Und darum gings wohl, als sich mein Leben hier formte.

Reach for more by sticking to the roots!

 

Johannes Traut, back in Sisters, OR, Oct '08

14.10.08 03:02


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2008...

...und ich bin zurueck in Sisters....ein unbegreifliches Gefuehl wieder zurueck zu sein....Man erkennt die Gegend aufs kleinste Detail wieder, man trifft Bekannte auf der Strasse, das Auto klingt noch gleich, im Haus herrscht noch der selbe Geruch ja sogar die Spuelmaschine riecht noch immer wie vor einem guten halben Jahr...

War man vielleicht nie weg?

Doch war man, denn die Waschmaschine ist neu...Aber aus den Koepfen der Familie und der Freunde ist man nie verschwunden.

Raus aus dem Leben, reins ins andere. Der Kopf wechselt von Deutsch auf Englisch, unbewusst...Nur beim drueber nachdenken faellt einem auf dass man wieder in einer anderen Sprache denkt. Der Kopf hat ganz einfach das Leben gewechselt, vom gegebenen zum selbst erkaempften...Beide haben sie ihre vor und Nachteile, doch eines ist klar, man will keines von beiden missen muessen.

Das gegebene Leben wird einen wieder einholen, aber das selbst erarbeitete wird immer einen Platz freihalten. Zwar war es nur eine gemeinsame Zeit auf kurze Dauer, doch halten die geknuepften Verbindungen eine Ewigkeit...

Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefuehl zu sehen wie viel einem diese 10 Monate gebracht haben, denn einige Dinge wurden erst jetzt deutlich...Auf der einen Seite hat man ein Leben, in dem man mit voller Unterstuetzung einem groben Muster folgen kann; auf der anderen Seite hat man ein Leben in dem man mit voller Unterstuetzung seinen eigenen Weg erst eigenst finden muss...

Die Entscheidung fuer das ein oder das andere waere fatal, deshalb geht es darum, beides mit den gemachten Erfahrungen versuchen zu vereinen, einen Weg zu finden der beidem gerecht wird, denn will man doch nicht eines dieser beiden doch so unterschiedlichen Leben auf seinem Weg verlieren...

Happy New Years to each and everyone of you...

Hanni - - Back in Sisters, OR - - 1/1/08

1.1.08 23:58


Das erste Halbe Jahr wieder zu Hause...

...und was hat sich verändert? Im großen und ganzen ist alles beim Alten geblieben. Gut oder schlecht? Gut in sofern , dass mich kein Kulturschock hier erwartet hat, nach meinem 10-monatigen Aufenthalt in neuer Kultur und Gesellschaft. Schlecht in der Hinsicht, dass ich einfach das "alte Gewohnte" wieder erleben muss, der Alltagstrott der vorherigen Zeit mich wieder mit allen Tücken eingeholt hat. Was bleibt dann noch übrig? Eigentlich nichts, außer in das neue Leben so schnell wie möglich zurück zu finden. Also muss ich das Beste aus den Gegebenheiten machen, was mit Sicherheit keinen schlechten Ausgang finden wird, wie schon einmal, in nicht allzu langer Vergangenheit, als ich meinen so sehr gewünschten und erträumten Alltag in Sisters endlich erreicht hatte.

So heads up, I'm comin. And lovin it.

 

27.11.07 13:19


Das wars...

...schon ist man wieder zu Hause...

Neues gibts hier nicht, altes noch viel zu viel...

Fazit:

Gelernt hat man 0, gelebt hat man 100%, doch durchs Leben lernt man...

Das wars doch wert...

High Five, take care, Ill talk to u later, I love u

5.7.07 10:42


13 Tage...

...weniger als 2 Wochen, dann gehts ab heim. Gut oder schlecht, man weiss es nicht...Wahrscheins aber gut, da man sich schon mit den Gedanken von hier verabschiedet, vom groessten Teil schon verabschiedet hat. Tage zaehlen, ist was mich hier in meinen letzten Tagen am meisten beschaeftigt. Ansonsten gibts soweit nichts neues, anchdem die Schule ja schon seit 2 Wochen fuer mich zu Ende ist. Hier wird es einfach von Tag zu Tag heisser, ab und zu mal noch 2 kaeltere Tage zwischendrin, aber dennoch habe ich schon seit langem keien Wolken mehr gesehen.

Desweiteren bin ich schon gespannt was fuer Fragen auf mich zukommen, zurueck in Deutschland, und wie oft ich jede einzelne hoeren werde. Da wird das Gefuehl der ersten tage hier wieder zurueck kommen.

Und fuer alle die wissen wollen, was ich hier gelernt habe:

3 Bleistifttricks die man sogar kombinieren kann, und Socken in der Wueste sauber halten ist unmoeglich.

Vielen Dank fuer die Aufmerksamkeit!

High Five

13.6.07 05:59


33 Tage...

...noch nicht mal mehr 5 Wochen. Mein Leben hier geht rasend schnell dem Ende zu. Tennis ist jetzt auch schon vorbei, wir wurden 3. in State, 4. mit der Mannschaft...

Morgen letzter Schultag, dann 2 Tage Abschlussarbeiten und dann ist fuer mich die Schule auch schon um. Dann gehts los mit Proben fuer Graduation, sodass ja alles glatt laeuft.....dann gibts das Diploma und die letzten 3 Wochen werden dann nochmal so richtig ausgelebt....

Man hat mittlerweile schon angefangen so manchen Leuten Tschuess zu sagen, man realisiert dass man manche nur noch ein paar mal sehen wird bis man heimfliegt und sich von den letzten zu Verabschieden kann man sich einfach nit vorstellen...Dafuer verging mein Jahr viel zu schnell, einige Leute hat man zu spaet kennen gelernt, und generell ist es einfach noch nicht an der Zeit das zu verlassen, was man ueber eine zwar kurze, aber bedeutungsvolle Zeit aufgebaut hat.

Auf der anderen Seite wird es Zeit, sich endlich mit all seinen Veraenderungen, sowohl innerlich als auch aeusserlich, seiner alten Umgebung preiszugeben, jedem die Chance zu geben sich mit den Veraenderungen verTRAUT zu machen, aber vor allem sich selbst wieder einzufinden.

Soweit so gut, Neuigkeiten gibts ohne Aufpreis keine!

DANKE!

23.5.07 07:12


Irgendwann nimmt alles ein Ende...

...auf der einen Seite kann ich mir im Moment nichts schlechteres vorstellen als dieses Leben zu verlassen...Es ist einfach sehr schwer aus etwas herausgerissen zu werden, das man lieben gelernt hat und in allen Hinsichten voll vertraut...Seine Freunde und Familie auf einmal komplett verschwinden und man sich wieder in etwas nicht neues, aber ungewohntes eingliedern muss.

...auf der anderen Seite kann man sich nichts schoeneres vorstellen als wieder zu Hause zu sein. Die altbekannten Gesichter, der altbekannte Tagesablauf der auch was ganz schoenes hat, und vor allem wird man endlich merken, wie sehr man sich veraendert und entwickelt hat. Endlich wird klar, wie sehr man Dinge mit unterschiedlichen Augen sieht, welche Entscheidungen man trifft und vor allem wie man mit Problemen umgeht. Man kennt jetzt seine persoenlichen Grenzen. Etwas,das nicht jeder von sich behaupten kann, und nicht jeder davon Nutzen ziehen kann.

Ansonsten werd ich jetzt noch meine letzten eineinhalb Monate hier geniessen, Tennissaison geht jetzt langsam aber sicher dem Ende zu...Meisterschaften sind in den naechsten Tagen, danach kehrt wieder Ruhe in meinen Alltag ein, und ich kann mich mit gutem Gewissen von hier verabscheieden.

Meine Ankunft in Deutschland wird dann am 25. Juni in Frankfurt sein. Ich hoffe mal das ich in den naechsten Tagen dann so einige alte Gesichter wieder sehen werde...

Und im uebertragenen Sinne, Erdinger hatte Recht: In Bayern daheim, in der Welt zu Hause!

3.5.07 21:50


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